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Slasher

slasher.jpg Verleih: New KSM
Verleihstart: 14.02.07
Verkaufsstart: 14.02.07
Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK
Laufzeit: ca. 81 Minuten
Tonformat: deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: englisch

Extras:
Making Of, VFX Reel, Gagreel, Outtakes, Slideshow, Trailer
Inhalt:

Gestresst und genervt beschließt die Psychologiestudentin Erin (Christiane Imdahl) mit ihrer besten Freundin Julie (Pia de Buhr), ihrem Freund Danny (Christian Stock) und dem Rest der Clique, ein entspanntes Wochenende in den Wäldern fernab des Studienalltags zu verbringen – mit viel Sex, Alkohol und Drogen. Doch die anfänglich ausgelassene Freude verblasst abrupt, als ein Fremder auftaucht und ein blutiges Inferno unter den jungen Leuten entfacht. Nicht nur die die Freundschaft innerhalb der Gruppe wird auf eine harte Zerreißprobe stellt, auch eine schwarze Vergangenheit wird zu einer grausamen Gegenwart.


Kritik:

Obwohl Slasher der erste Spielfilm des Regisseurs Frank Montag ist, gelingt es ihm dem Zuschauer einen sehr abwechslungsreichen Film zu präsentieren, der sich stark an die Klischees amerikanischer Slasher-Produktionen orientiert. Die Hauptdarsteller sind alle recht unbekannt. In einer kleinen Nebenrolle ist jedoch Thomas Kercmar zu sehen, der bereits bei vielen deutschen Produktionen vor der Kamera stand. Die Darsteller verkörpern ihre Rollen sehr gut und tragen erheblich dazu bei, dass man sich bei der ein oder anderen Szene köstlich amüsieren kann.

Zu Beginn des Films bekommt der Zuschauer erst einmal eine erste, äßerst blutige Aktion des Killers geboten. Hier kann man schon erahnen, was in den nächsten knapp 75 Minuten zu erwarten ist. Danach geht es jedoch erst einmal etwas gemächlicher zur Sache. In dieser Zeit lernt man die verschiedenen Charaktere kennen. Neben einigen amüsanten Gesprächen sind Sex und Erotik ein wichtiger Bestandteil an dieser Stelle des Films.

Nach und nach wird der Killer immer präsenter und der Film entwickelt sich immer mehr zu einem handelsüblichen Slasher mit jeder Menge Blut und diversen Tötungsszenen. Diese wurden gekonnt in Szene gesetzt und haben eine ausgereifte Mischung. Hier wird nicht zu viel, jedoch auch nicht zu wenig gezeigt. Wer an dieser Stelle denkt, bei Slasher handelt es sich um einen billigen deutschen Abklatsch diverser US-Produktionen, der irrt sich gewaltig. Was man zu Beginn des Films schon erahnen konnte, wird nun Realität: "Slasher" geht seinen eigenen Weg und hebt sich, teilweise auf komödiantischer Ebene, deutlich von anderen Produktionen ab. Der Film schwankt bei diversen Szenen immer zwischen "total ernst" und "lustig" und gibt dem Zuschauer die nötige Abwechslung, die diesem Genre bei den vielen Produktionen, die es in diesem Bereich gibt, fehlt.

Das Ende des Films ist dann natürlich auch nicht standardmäßig, allerdings auch etwas verwirrend. So wird sich der ein oder andere von euch das Ende des Films mehrmals anschauen müssen, um hier Klarheit über den Ausgang des Films bekommen zu können. Hier hat der Regisseur für den Zuschauer nämlich noch eine ganz besondere Überraschung auf Lager. Um die Spannung nicht vorweg zu nehmen, werde ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter darauf eingehen.


Fazit:
Ein sehr abwechslungsreicher Film, der seinen eigenen Weg geht und sich nicht an vergleichbare Produktionen aus dem Genre orientiert.

Bewertung: 8/10